So verpixeln Sie ein Video: Datei hochladen → auswählen, ob Gesichter, Kennzeichen oder beides gesucht werden → Ergebnis herunterladen. Verpixle wertet dafür jedes Einzelbild aus. Der Ton wird ohne Neukodierung übernommen, Auflösung und Bildausrichtung bleiben, wie sie waren. Angenommen werden MP4 und MOV bis Full HD – ohne Software-Installation und ohne Anmeldung.
Videoformate: MP4 und MOV
Verpixle nimmt zwei Container entgegen: MP4 und MOV. Damit ist abgedeckt, was Smartphones, Actioncams und Dashcams üblicherweise ausgeben – iPhones speichern in der Regel MOV, Android-Geräte und die meisten Kameras MP4. Formate wie AVI oder MKV verarbeitet der Dienst nicht. Ausgegeben wird ein neu kodiertes Video im Codec H.264: Die Bildspur muss neu geschrieben werden, weil sich die Pixel ändern. Die Tonspur dagegen wandert unverändert in die Ausgabedatei, ohne zweite Kompression und ohne Qualitätsverlust.
Bewegte Gesichter und Kennzeichen bleiben verdeckt
Bei einem Foto genügt es, eine Stelle einmal zu markieren – im Video reicht das nicht: Personen laufen durchs Bild, Autos fahren vorbei, die Kamera schwenkt. Verpixle analysiert deshalb jedes Einzelbild erneut und setzt die Blöcke genau dorthin, wo Gesichter und Kennzeichen in diesem Moment tatsächlich sind. Positionen aus dem vorherigen Bild werden nicht einfach fortgeschrieben, und Bilder werden nicht übersprungen. Bewegt sich ein Motiv, wandert die Verpixelung mit; verschwindet ein Gesicht kurz hinter einem Hindernis und taucht wieder auf, wird es erneut erfasst.
Die Auflösung, mit der die Erkennung rechnet, steigt mit der Auflösung des Videos. Ein kleines Kennzeichen am Bildrand einer Full-HD-Aufnahme wird dadurch eher gefunden als bei einer fest eingestellten, niedrigen Analysegröße. Rechenzeit kostet das trotzdem: Ein kurzer, hoch aufgelöster Clip ist als Datei klein, in der Verarbeitung aber aufwendiger als ein längeres Video in geringer Auflösung.
Limits: Größe, Länge, Auflösung
Jedes Video wird vor dem Start gegen feste Obergrenzen geprüft. Passt eine Datei nicht, erfahren Sie das sofort – und nicht erst nach der halben Verarbeitung:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Formate | MP4, MOV |
| Maximale Dateigröße | 200 MB |
| Maximale Länge | 120 Sekunden (2 Minuten) |
| Maximale Auflösung | 1920 × 1080 (Full HD) |
| Tonspur | Wird unverändert übernommen |
| Auflösung und Bildausrichtung | Bleiben erhalten |
| Automatische Löschung | Spätestens nach 24 Stunden |
Längere oder höher aufgelöste Aufnahmen lehnt der Dienst ab, bevor die Verarbeitung beginnt. Schneiden Sie in dem Fall den relevanten Ausschnitt heraus oder rechnen Sie den Clip auf Full HD herunter – beides beherrscht jedes gängige Schnittprogramm.
Dashcam-Aufnahmen, YouTube und Social Media
Sobald ein Clip den privaten Rahmen verlässt, wird aus einer Erinnerung eine Veröffentlichung. Bei Dashcam-Material trifft das besonders oft zu: Fremde Fahrzeuge samt Kennzeichen und andere Verkehrsteilnehmer sind unvermeidlich mit im Bild.
- Dashcam und Motorradkamera. Kennzeichen vorausfahrender Fahrzeuge und Gesichter am Straßenrand verschwinden, bevor der Clip auf eine Plattform geht.
- YouTube, Reels und Shorts. Vlogs aus der Innenstadt zeigen Passanten, die von der Aufnahme nichts wissen. Ein Durchgang genügt, um sie zu anonymisieren.
- Baustelle, Werkstatt, Betrieb. Dokumentationsvideos lassen sich bereinigen, bevor sie intern oder öffentlich geteilt werden.
- Immobilien und Fahrzeugverkauf. Rundgänge und Fahrzeugvideos zeigen häufig Nachbarn, Passanten und parkende Autos – Kennzeichen inklusive.
Rechtlich ändert die Bewegung nichts an den Maßstäben: Auch eine Videoaufnahme zeigt Bildnisse im Sinne von § 22 KUG, deren Verbreitung grundsätzlich eine Einwilligung voraussetzt. Ein Kennzeichen wiederum lässt sich einem Halter zuordnen und gilt damit als personenbezogenes Datum; wer es veröffentlicht, braucht nach Art. 6 DSGVO eine Rechtsgrundlage. Anonymisiertes Material erspart diese Prüfung in vielen Fällen.
Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung. Für eine verbindliche Einschätzung im Einzelfall wenden Sie sich an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Welche Videoformate kann ich hochladen?
MP4 und MOV. Andere Container wie AVI oder MKV verarbeitet der Dienst nicht – rechnen Sie solche Dateien vorher um.
Wie lang darf das Video sein?
Bis zu 120 Sekunden, also zwei Minuten, bei höchstens 200 MB Dateigröße. Längere Aufnahmen kürzen Sie vorab auf den Abschnitt, den Sie veröffentlichen möchten.
Bleibt der Ton erhalten?
Ja. Die Tonspur wird ohne Neukodierung in das Ergebnis kopiert und klingt daher exakt wie im Original. Verändert wird ausschließlich das Bild.
Welche Auflösung wird unterstützt?
Bis 1920 × 1080 Pixel, also Full HD. Größere Auflösungen wie 4K nimmt der Dienst nicht an. Seitenverhältnis und Ausrichtung des Bildes bleiben unverändert.
Werden einzelne Bilder übersprungen?
Nein. Jedes Einzelbild wird analysiert – es wird nicht nur jedes zweite oder fünfte Bild geprüft und dazwischen weitergeschrieben.
Eignet sich das für Dashcam-Aufnahmen?
Ja. Gesichter und Kennzeichen bleiben über den gesamten Clip hinweg verdeckt, auch bei Gegenverkehr und schnellen Schwenks. Es gelten dieselben Obergrenzen von 200 MB, 120 Sekunden und Full HD.
Wie lange liegen meine Videos auf dem Server?
Höchstens 24 Stunden. Danach löscht der Dienst Original und Ergebnis automatisch. Verarbeitet wird ausschließlich in der EU, ein KI-Training findet nicht statt.
Jetzt Video verpixeln
MP4 oder MOV auswählen, Gesichter und Kennzeichen ankreuzen, Ergebnis herunterladen.
Stand: 26.07.2026